Kompost (24. bis 30. Juni 2013)

Was von der Timeline übrigblieb.

I. Medien

  • [Flurfunk] Informationspolitik während der Flut.
  • [Meedia] Retweeted MEEDIA (@MEEDIA): Zehn Chefredakteure, denen Sie folgen sollten und zehn, die wir gerne bei Twitter sehen würden.
  • [taz] Die „taz“ heute zur Tarifrunde Tageszeitungen: „Dass Jahr für Jahr immer mehr Menschen auf gedruckte Zeitungen verzichten, ist kein Geheimnis. Gänzlich offen ist allerdings die Frage, wie es den Verlagen wirtschaftlich wirklich geht.“
  • [taz] Mehr Spaß bei der Arbeit: „Journalistisches Phrasen-Tetris“ der taz.
  • [taz] Eigentlich unglaublich: Der BND hält Akten über Adolf Eichmann (1962 hingerichtet) zurück, da ihre Herausgabe „dem Wohl des Bundes Nachteile bereiten“ würde. Ein Reporter klagt auf Herausgabe.
  • Retweeted Marina Weisband (@Afelia): Datensparsamkeit ist eine akute Schutzmaßnahme, aber keine politische Forderung. Das wäre victim blaming und Selbstzensur.
  • [Youtube] Der Journalist im (echten) Kabarettisten. Schöner Hinweis von Anton Sahlender (@MP_Leseranwalt) zur Mollath-Nummer aus der Dienstags-„Anstalt“. Frank-Markus Barwasser(Pelzig) war um 1980 Volontär der Main-Post. Also, nochmal die Infografik.
  • [der freitag] Interview mit einer Polizistin, ganz nah dran. Stark.
  • [DJV] Zum Vormerken: Am 12. Oktober veranstaltet der DJV den 2. Ostdeutschen Journalistentag mit interessanten Workshops und Referenten, diesmal beim MDR in Leipzig. Vorbereitungen laufen gerade…
  • [DJV] Um die Anpassung und Modernisierung der Tarifverträge für Journalisten wird ab 19. Juli in Frankfurt/M.gestritten. Die Verträge sind ein Branchen-Maßstab, auch für die Betriebe, in denen sie keine direkte Rechtskraft entfalten.
  • [newsroom] Interview mit Wilm Herlyn (ex-DPA) zur neuen Medienwelt.
  • [Donaukurier] Der Donaukurier (Ingolstadt) verschafft der Überwachung des Internets durch Geheimdienste heute Aufmerksamkeit auf der Titelseite.
  • [Leitmedium] Seltener Einblick in die Arbeit der „Zeit“, nachvollziehbare Ansprüche des Kritikers. Nicht so das Übliche. Sehr lesenswert.

II. Welt

  • [Tagesanzeiger] Die irischen „Anglo recordings“ zeigen, wie Banker der Anglo Irish Bank das Land geplündert haben. Constantin Seibt fasst das für den „Tagesanzeiger“ zusammen. Nie gelesen, sowas.
  • [Freie Presse] Interessant: die „Erfindung“ der erzgebirgischen Volkskunst.
  • [Le Monde diplomatique] Nichts ist selbstverständlich, auch nicht das Recht auf Ruhestand. „Das Rollenmodell des Alters ist heute nicht mehr die gütige Großmutter, der rüstige Senior oder gar der zufriedene Frührentner“, schreibt der Jenaer Soziologe Stephan Lessenich.

III. Sonst

  • [Youtube] Trailer „Tropicália“ über den Tropicalismo in Brasilien der späten 1960er. Vielleicht mal nachts auf arte…
  • [The New Yorker] Cover: Ernie und Bert feiern die Ehe für alle.
  • [Mainpost] „Neues aus der Anstalt“ wird im Herbst eingestellt. Schade.
  • [Facebook] Ich mag jetzt „Dinge, die irgendeiner nicht sagt“. Sucht Euch was raus.
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