Der eigene Roman über die Wirklichkeit

Reportagen, welche Formel gilt da? Kollegen unterrichten das, aber die prämierten Preisbullen, mich eingeschlossen, wissen doch alle, dass sie immer nur am eigenen Roman über die Wirklichkeit schreiben. Warum sollte man da die politischen und sonstigen Glaubensüberzeugungen im Text verstecken wie Ostereier? Ansonsten gilt: Regelbrüche sind grundsätzlich spannender.

Matthias Mattusek, einst Marxist, dann Propagandist des Katholizismus, in seiner letzten SPIEGEL-Geschichte nach 26 Jahren, dem Kuba-Abgesang „Requiem auf eine Revolution“ (SPIEGEL 5/2014).

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